Ausgangslage
Folglich begegnet der Vorlesungsstoff den Studierenden wie ein entrückter Formalismus, der hohe technische Anforderungen stellt, dessen Sinn und Bedeutung sich aber nur mühsam oder gar nicht erschließt. Werden solche Erfahrungen dominant, so […] weichen [die Studierenden] zwangsläufig in ‚systemkonforme Bewältigungskonzepte‘ aus und verpassen die Chance, eine authentische Begegnung mit Mathematik zu erleben und fachspezifische Denkweisen auszubilden […].
(Beutelspacher, Danckwerts, Nickel: Mathematik Neu Denken.)
Studierende des gymnasialen Lehramts und Bachelorstudierende besuchen die Grundveranstaltungen ihres Studiums gemeinsam. Die meisten Probleme tauchen während des Studiums schon sehr früh auf, oftmals während des ersten Semesters. Übliche Schwierigkeiten sind:
Unglücklicherweise erkennen die meisten nicht, wie langfristig die Folgen in einem Studiengang sind, in dem das Wissen und Können sehr hierarchisch aufgebaut wird.
Arbeitsziele
Mathematik betreiben heißt aber, Mathematik selber machen, über Mathematik sprechen und Mathematik als Prozess erfahren. (Ebd.)
In diesem Projekt soll untersucht werden, wie man diesen Schwierigkeiten entgegenwirken kann. Die Möglichkeiten gliedern sich so vielfältig, wie die Probleme der Studierenden:
Die Entwicklungen sollen auf wissenschaftlicher Basis begleitet und evaluiert werden. Die Ergebnisse werden in die internationale Diskussion eingebracht und einer möglichst breiten Öffentlichkeit an Hochschullehrenden zugänglich gemacht.
Gleichzeitig soll auf Forschungsfragen eingegangen werden, die sich in diesem Kontext stellen.
Zur Vorstellung der AG BaGym gibt es ein Poster.
Mitglieder der Arbeitsgruppe
Prof. Dr. Rolf Biehler
Prof. Dr. Reinhard Hochmuth
Prof. Dr. Hans-Georg Rück
Prof. Dr. Maria Specovius-Neugebauer
Prof. Dr. Torsten Wedhorn
Dr. Bernd Büchler
Michael Liebendörfer
Laura Ostsieker


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